Wenn die Flitterwochen vorbei sind – Resilienz in der Startup-Achterbahnfahrt bewahren

In jeder Startup-Reise gibt es eine Phase, die wir das „Tal der Tränen“ nennen. Sie tritt ein, nachdem die anfängliche Begeisterung über den Launch nachgelassen hat. Die Glückwünsche auf LinkedIn verstummen. Der TechCrunch-Boom stagniert. Man arbeitet 14 Stunden am Tag, Bugs tauchen schneller auf, als man sie beheben kann, und das Wachstum verläuft langsamer als erwartet.

Die Flitterwochen sind vorbei. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit mit dem eigenen Unternehmen. Resilienz ist die wichtigste Eigenschaft eines Gründers. Intelligenz und Talent sind weit verbreitet; die Fähigkeit, Schmerz zu ertragen, ist selten.

  1. Trenne dein Ego vom Business. Das ist die schwierigste Lektion. Du bist nicht dein Startup. Wenn dein Startup scheitert, bist du kein Versager. Wenn ein Kunde eine Funktion nicht mag, mag er dich nicht. Wenn du deinen Selbstwert vollständig mit den Geschäftszahlen verknüpfst, fühlt sich jeder Umsatzrückgang wie ein Schlag an. Du musst eine Identität außerhalb deines Unternehmens bewahren. Pflege deine Hobbys. Ruf deine Freunde an, die sich nicht für Technik interessieren. Erinnere dich daran, dass du in erster Linie ein Mensch und erst in zweiter Linie ein Gründer bist.
  2. Die Kraft des Kurswechsels: Sturheit wird oft als Beharrlichkeit verkleidet. Es ist ein schmaler Grat zwischen Nicht-Aufgeben und Realitätsverweigerung. Wahre Resilienz bedeutet Flexibilität. Sie ist die Fähigkeit, Daten zu betrachten, die der eigenen Vision widersprechen, und zu sagen: „Okay, wir müssen die Richtung ändern.“ Einige der erfolgreichsten Unternehmen der Welt begannen als etwas ganz anderes (Slack war ein Videospiel; Twitter eine Podcast-Plattform). Manchmal ist es notwendig, sich von der ursprünglichen Idee zu lösen, um sich in das Geschäftsmodell zu verlieben, das tatsächlich funktioniert.
  3. Finde deine Gründer-Community: Unternehmertum kann einsam machen. Deine Angestellten verstehen vielleicht nicht den Druck, die Gehälter zahlen zu müssen. Dein Partner versteht möglicherweise nicht, warum du um 17 Uhr nicht abschalten kannst. Du brauchst eine Gruppe Gleichgesinnter. Suche andere Gründer, die sich in einer ähnlichen Phase befinden. Ein geschützter Raum, in dem man Dampf ablassen kann, wo die Leute einfach nicken und sagen: „Ich kenne das, mir ist das letzte Woche auch passiert“, ist unglaublich befreiend. Es normalisiert den Kampf.
  4. Feiere die kleinen Erfolge! Wenn du nur die Millionen-Dollar-Meilensteine ​​feierst, wirst du 99 % deiner Reise unglücklich sein. Du musst dein Gehirn umtrainieren, Dopamin aus kleinen Erfolgen zu schöpfen. Hast du einen komplexen Fehler behoben? Super! Hast du eine nette E-Mail von einem Kunden bekommen? Super! Hast du es diese Woche ins Fitnessstudio geschafft? Super! Diese kleinen Erfolge geben dir die Energie, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten.

Fazit:
Wir bei Startuplove sehen die glänzenden Profile des Erfolgs, aber wir wissen auch um die harte Arbeit, die dahinter steckt. Befindest du dich gerade in einem Tief? Gib nicht auf! Die erfolgreichsten Gründer sind nicht diejenigen, die nie hingefallen sind; sie sind diejenigen, die beschlossen haben, dass der einzige Weg nach draußen der Weg hindurch ist. Bau weiter, bleib stark und erinnere dich daran, warum du angefangen hast. Mehr dazu: https://www.startuplove.de/

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